Nachhaltigkeit & Umwelt
Als Naturmensch und großer Berg-Fan hat sich Peter Schlickenrieder dem Erhalt der ursprünglichen Natur und der Gebirgslandschaften allgemein verschrieben. Deshalb wirbt er nicht nur als ehemaliger Skiprofi für einen sensiblen Umgang mit der Natur, sondern engagiert sich auch als Vize-Präsident des Deutschen Skiverbands (DSV) für den Umweltschutz. Im neuen DSV-Schulsportprojekt, welches Peter Schlickenrieder als Schirmherr präsentiert, der Punkt „Ticket to Nature“ ein wichtiges Thema, um bereits Kindern den sensiblen Umgang mit der Natur in Verbindung mit Outdoorsport näher zu bringen.
Tourismus und Umweltschutz
Gerade die Alpen sind besonders gezeichnet vom Skitourismus. Immer neue Pisten fressen sich in unberührte Landschaften hinein. Sie vernichten nicht nur den Lebensraum für seltene Pflanzen, sondern schränken auch den Lebensraum der Tiere ein. Dem will der ehemalige Skilangläufer und Olympia-Silbermedaillengewinner entgegenwirken. Bereits seit Jahren engagiert er sich für Nachhaltigkeit im Sport und Umweltschutz. So stellte er seine dritte Alpenüberquerung im Januar 2010 unter das Motto „Skibergsteigen umweltfreundlich“ und warb damit auch für das gleichnamige Projekt seines Partners Deutscher Alpenverein (DAV). Die Alpenüberquerung wurde von zahlreichen Medien aus den Bereichen Print, Hörfunk und Fernsehen begleitet, so dass er mit seinem Aufruf eine breite Masse erreichen konnte. „Man sollte Sport nicht nur in der Natur betreiben, sondern auch im Einklang mit der Natur unter Rücksicht auf Flora und Fauna. Für mich sind gerade die Alpen und Berglandschaften im Allgemeinen eine faszinierende Naturlandschaft, die mich immer wieder aufs neue beeindruckt. Ich halte es für unglaublich wichtig, dass sie ihre Ursprünglichkeit behält.“, so Schlickenrieder.
Kulturen als wertvolles Gut der Menschheit
Aber nicht nur der Umweltschutz steht für Peter Schlickenrieder im Vordergrund, sondern auch der Erhalt ursprünglicher Kulturen. „Kulturen mit ihren besonderen Bräuchen und Lebensarten sind etwas sehr Wertvolles. Sie sind Teil der Menschengeschichte und sollten nicht verloren gehen“, so Schlickenrieder. Deshalb warb Peter Schlickenrieder während seiner vom ARD-Fernsehen begleiteten Atlasüberquerung durch Marokko im April 2010 nicht nur für den schonenden Umgang mit der Natur, sondern auch für den respektvollen Umgang mit anderen Kulturen. „Man sollte die ursprüngliche Bergvölker Marokkos mit seinen Eigenarten und Kulturen achten und respektieren. Auch sollten sich Touristen lieber mehr Zeit nehmen, um ein Urlaubsland zu erkunden, als wiederholt Kurzreisen zu unternehmen. Denn auch das ist nicht zuletzt Umweltschutz und Nachhaltigkeit“, so Peter Schlickenrieder.